
Lernstruktur und Organisation
Der Unterricht ist bei uns so organisiert, dass Kinder in verlässlichen Strukturen lernen und sich gleichzeitig individuell entwickeln können. Klare Tagesabläufe, feste Lernzeiten und transparente Arbeitsphasen geben Orientierung und Sicherheit. Gemeinsame Lernphasen wechseln sich mit Zeiten selbstständiger Arbeit ab. So entstehen Lernräume, in denen Austausch, Konzentration und Eigenverantwortung gleichermaßen Platz haben.

Individuelles und gemeinsames Lernen
Kinder lernen unterschiedlich schnell, auf unterschiedlichen Wegen und mit verschiedenen Stärken. Dabei spielt es zunächst keine Rolle, ob ein besonderer Förderbedarf festgestellt wurde. Wir gestalten Unterricht so, dass jedes Kind auf seinem eigenen Lernniveau arbeiten kann. Aus "schulfähigem Kind" wird "kindfähige Schule".
Besondere Förderschwerpunkte werden durch unser multiprofessionelles Team behutsam und strategisch analysiert und Förderziele konsequent verfolgt.
Differenzierte Materialien, angepasste Aufgabenstellungen und begleitete Lernzeiten ermöglichen individuelle Lernwege innerhalb der Lerngruppe.
Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen lernen gemeinsam. Unterstützungsbedarfe werden im Unterricht berücksichtigt, sodass Teilhabe für alle möglichst möglich bleibt.

Förderung und Unterstützung
Kinder bringen unterschiedliche Lernvoraussetzungen mit. Deshalb bieten wir gezielte Förder- und Unterstützungsangebote an.
Diese reichen von Doppelbesetzungen im Unterricht über differenzierte Materialien bis hin zu individuell abgestimmten Maßnahmen im Unterrichtsalltag.
Bei besonderen Unterstützungsbedarfen arbeiten wir eng mit sonderpädagogischen Fachkräften und außerschulischen Partnern zusammen. Unser Ziel ist es, Lernhindernisse frühzeitig zu erkennen und Teilhabe im gemeinsamen Unterricht zu ermöglichen.

Lernformen und Methoden
Bei uns am Asselbach findet Unterricht in vielfältigen Lernformen statt. Neben gemeinsamen Unterrichtsphasen nutzen wir offene und kooperative Arbeitsformen, die Selbstständigkeit und Zusammenarbeit fördern.
Dazu gehören unter anderem:
Wochenplanarbeit
Freiarbeit
Stationenlernen
Projektarbeit
Werkstattarbeit
Partner- und Gruppenarbeit

Leistung und Rückmeldung
Leistungen werden bei uns ganzheitlich betrachtet. Neben Ergebnissen aus Lernzielkontrollen fließen Lernprozesse, individuelle Fortschritte und Anstrengungsbereitschaft in unsere Leistungsbeurteilungen mit ein.
Wir geben den Kindern regelmäßig wertschätzende und transparente Rückmeldungen, damit sie ihre eigenen Lernfortschritte erkennen und weiterentwickeln können.
Selbstverständlich gibt es zu festen Zeiten im Jahr Elternsprechtage. Daneben haben Eltern aber auch stets die Möglichkeit mit den Klassenleitungen in Kontakt zu treten.

Lernräume analog und digital
Wir sind eine große Schule mit viel Platz, um drinnen und draußen zu Lernen. Auch digitale Elemente sind bei uns nicht erst seit Corona zu finden.
Lernen findet bei uns eben nicht nur im Klassenraum statt, sondern in vielfältigen analogen und digitalen Lernräumen.
Mit iPads und ausgewählten Lern- und Kreativapps erweitern wir Unterricht gezielt: zur Recherche, zur Übung, zur Dokumentation von Lernprozessen oder zur kreativen Gestaltung eigener Produkte. Digitale Medien werden dabei nicht Selbstzweck, sondern unterstützen aktives und selbstständiges Lernen.
Auch organisatorisch nutzen wir digitale Strukturen. Über den Schulmanager können Eltern ihre Kinder krank melden, bekommen Elternbriefe und auch die Trogata ist integriert, so dass viele lose Fäden sinnvoll zusammenkommen.

Übergänge und Schullaufbahn
Übergänge sind für Kinder und Eltern bedeutsame Entwicklungsschritte. Deshalb gestalten wir sowohl den Einstieg in die Grundschule als auch den Wechsel auf die weiterführende Schule bewusst, transparent und in enger Zusammenarbeit mit unseren Partnerinstitutionen.
- von der Kita zur Grundschule
- von der Grundschule zur weiterführenden Schule
- Vorstellung der weiterführenden Schulen
Bereits vor der Einschulung stehen wir im engen Austausch mit den Troisdorfer Kindertageseinrichtungen. Im Rahmen des Harmonisierungskonzeptes arbeiten Kitas und Grundschulen verbindlich zusammen, um den Übergang für die Kinder möglichst stimmig zu gestalten.
Ein wichtiger Baustein ist der gemeinsam erarbeitete Übergangsbogen, sowie der gemeinsame Informationsabend für die Eltern der Vierjährigen. Hier erhalten Familien frühzeitig Einblicke in den Bildungsweg ihres Kindes sowie in die Zusammenarbeit zwischen Kita und Schule.
Auch der Wechsel nach Klasse 4 wird intensiv begleitet. Die Schulleitung informiert Eltern im Rahmen eines digitalen Informationsabends umfassend über Bildungsgänge, Schulformen und Entscheidungsprozesse.
Dieser Austausch ist ebenfalls Teil des Troisdorfer Harmonisierungsprojekts, in dem sich alle Schulen und beteiligten Institutionen selbst verpflichten, Übergänge transparent, abgestimmt und kindorientiert zu gestalten.
Zur Unterstützung erhalten alle Eltern das jährlich erscheinende Informationsheft „Lernen in Troisdorf“. Darin finden sich unter anderem:
- Profile der weiterführenden Schulen
- Tage der offenen Tür
- Beratungsangebote
- Entscheidungsgrundlagen
Die Schullaufbahnempfehlungen werden gemeinsam mit den Eltern und der Klassenleitung besprochen. Grundlage für dieses Gespräch ist der sogenannte Kompetenzbeurteilungsbogen (KBB).
